Das „KALEB-Wunder“ von Chemnitz

v.l.n.r. Claudia Goldhahn, Gerhard Steier, Ruthild Kohlmann (Foto: Thomas Schneider/agwelt.de)

v.l.n.r. Claudia Goldhahn, Gerhard Steier, Ruthild Kohlmann (Foto: Thomas Schneider/agwelt.de)

„Dass KALEB Chemnitz ein Haus baut, ist ein Wunder“, das meist nur aus Biografien berühmter Männer wie Bodelschwingh oder Wichern zu erkennen sei, meint Gerhard Steier, Bundesgeschäftsführer der 1990 gegründeten Lebensschutzorganisation anlässlich des Richtfestes am 26. September. Mit den neuen Räumlichkeiten soll „die Arbeit der KALEB-Sozialarbeiter gestärkt werden“.

Vor allem Frauen hätten die Vision und auch den Mut gehabt, das „Haus für das Leben“ in der Augustusburger Straße 121 zu bauen. Immerhin fließen nach Information der Chemnitzer Geschäftsführerin und Bundesvorsitzenden Ruthild Kohlmann „mehr als 1,2 Millionen Euro“ in das Projekt, das ausschließlich über Spenden finanziert wird. Doch KALEB (Kooperative Arbeit Leben Ehrfürchtig Bewahren) sei gefordert, sich noch stärker als bisher für den Schutz ungeborenen Lebens zu engagieren. „Frauen, die vor der Entscheidung stehen, ihr Kind zur Welt zu bringen oder es abzutreiben, finden bei uns kompetente Beratung und Hilfe“, so die Vorsitzende der Chemnitzer KALEB-Gruppe Claudia Goldhahn.

Für Pfarrer Daniel Förster (Chemnitz-Adelsberg), der die Andacht hielt, entspreche es „dem Willen Gottes, Menschen einen Ort zur Orientierung und Wertschätzung des Lebens anzubieten“. Weil die zahlenmäßig größten Gruppen nach wie vor in Sachsen und Thüringen arbeiten würden, will Steier mit seiner Bundesgeschäftsstelle von Berlin nach Chemnitz umziehen. KALEB ist Mitglied beim Bundesverband Lebensrecht (BVL). Der Chemnitzer Verein wurde 1993 gegründet. www.kaleb-chemnitz.de / Tel. 0371 4029313

Foto: Thomas Schneider/agwelt.de